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Die Gemeinde liegt 4 km nordwestlich von Stod. Die erste schriftliche Urkunde ist aus dem Jahr 1243. Wie die anderen Dörfer in der Umgebung wurde sie  zum Besitz von Chotěšov-Kloster. Den außergewöhnlich ausgedehnten und in vielen Hinsichten merkwürdigen Dorfplatz umrahmen große Bauernhäuser hauptsächlich aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die sich im Wasserspiegel eines relativ großen Dorfteiches abspiegeln. Im nordwestlichen Teil des Dorfplatzes befindet sich die Margaretekirche, die als Pfarrkirche schon 1352 erwähnt wurde. In die heutige Form wurde sie 1846 umgebaut und bei der letzten Rekonstruktion der Fassade in der zweiten Hälfte der 90er Jahre des 20.Jahrhunderts wurde in dem Schiff mit einem gotischen Spitzenportal der ursprüngliche Eingang entdeckt. Vor der Kirche stehen ein  Gedenkkreuz und ein Denkmal für die Opfern des Ersten Weltkrieges. Eine historische Bedeutung haben auch die Barocksäule mit der Statue von Jungfrau Maria und die Statue von Johannes von Nepomuk. Die beiden Statuen wurden 20002001 dank der Gemeinde und dem Beitrag vom Staat restauriert. 2005 wurde die Statue von Jungfrau Maria gestohlen und an der Stelle blieb nur der Sockel mit der Säule. Ein zugeordnetes Dorf der Gemeinde Ves Toukov ist Mířovice. Das kleine Dorf liegt 2 km von Ves Toukov und wurde zum ersten Mal 1239 als Besitz von Kladruby-Kloster erwähnt. Auf dem durch die Erweiterung des Weges entstandenen Dorfplatz, den einige ältere Bauernhöfe umrahmen, steht eine kleine längliche Kapelle aus dem Jahr 1857. Ves Toukov zusammen mit dem zugeordneten Dorf Míovice wurden ursprünglich von der deutschen Bevölkerung nach dem Dreißigjährigen Krieg besiedelt. Die dichte Besiedlung erreichte den Höhepunkt vor dem Jahr 1939. Heutzutage zählen die beiden Dörfer zusammen 303 Einwohner. 2004 wurde in der Gemeinde mit Hilfe des Staatlichen Fonds für die Umwelt der Tschechischen Republik eine Gasleitung gelegt. Viele hiesige Einwohner sind in verschiedenen Bürgervereinen tätig, die viele Kultur- und Sportveranstaltungen organisieren, wie zum Beispiel den traditionellen Schützwettbewerb im Juli oder den Kindertag im Juni, die jedes Jahr der Jagdverein veranstaltet. Die Gruppe der freiwilligen Feuerwehrmänner ist auch sehr aktiv, sie organisiert nicht nur die Wettbewerbe in Feuerwehrsport, sondern sie begann auch die Tradition der Wettbewerbe in Angelsport zu pflegen. Nach den alten Traditionen werden jedes Jahr anläßlich des Margaretefestes auch ein Jahrmarkt und ein Volksfest veranstaltet. Für die Propagierung des Namens des Dorfes in der Region Pilsen sorgt die Eishockeymannschaft, ein doppeltes Sieger I.A-Klasse vom regionalen Eishockeywettbewerb Pilsen.